Dresscode bei Kreuzfahrten – Barfuß oder Lackschuh

30. Juni 2010 – 09:49

Eine Kreuzfahrt ist schon ein besonderer Urlaub und besondere Anlässe verlangen ja oft nach besonderer Kleidung. Da steht die Seereisenden vor Kreuzfahrten oftmals vor dem Kleiderschrank und überlegen, was sie mitnehmen sollen. Und in der Tat, die Garderobe, die man in ein mittelklassiges Hotel auf Mallorca mitnimmt, scheint hier wenig angebracht. Eine Kreuzfahrt ist häufig Urlaub und ein Sehen-und-Gesehen-werden zugleich. Da kommt es auf die richtige Mischung an und dass zu jedem Anlass etwas dabei ist. Sicher ist nur eines: Das Feinripp-Unterhemd darf zu Hause bleiben. Bei der Vielfalt an Kreuzfahrten, die mittlerweile angeboten wird, ist es wichtig, für den Dresscode den Charakter des Schiffes und der Miturlauber zu beachten – und natürlich den Anlass.

Foto: koadmunkee

Auf einer Luxuskreuzfahrt darf es für das Captains Dinner schon mal ein guter Anzug oder der Smoking für den Herren sein und auch die Dame macht mit einem Abendkleid sicher nichts falsch. Für entspannte Tage an Deck ist eine gepflegte und gebügelte Erscheinung angebracht.

Bei den vielen Angeboten im mittelpreisigen Segment darf es sicher schon etwas entspannter zugehen. Für das Captains Dinner an Bord muss es dabei keineswegs der klassische Smoking oder das Abendkleid sein. Eine gepflegte Erscheinung macht da jeden Kleiderzwang oft wett. Hier mag selbst die Anzugpflicht für den Mann sehr großzügig ausgelegt werden. Auch ohne Krawatte oder Fliege wird hier ein guter Eindruck gemacht. Jeans und Turnschuhe sollten aber vielleicht ebenso in der Kabine bleiben, wie die kurze Hose. Frau kann mit einem schlichten Kleid sicher ebenso punkten. An Deck geht es da sicher entspannter zu. Das Publikum ist eher bunt gemischt, als an Bord einer Luxus Kreuzfahrt. Da muss es nicht der Segelschuh sein, in dem der Fuß steckt. Man ist schließlich im Urlaub. Wichtig ist, dass man keinem der anderen Gäste mit der eigenen Kleidung vor den Kopf stößt.

Am Ende macht aber niemand etwas falsch, wenn er für jeden Anlass etwas in petto hat. Schließlich muss man das Gepäck nicht durch die Gegend schleppen. Das erspart Stress und Peinlichkeiten.



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